Gutscheinverkauf steigern: Warum Gutscheine kein Nebengeschäft sein sollten

Rezeption Gutschein verkauf e-guma

Das Restaurant ist voll, die Zimmer müssen verkauft werden und das nächste Event steht bevor. Und der Gutscheinverkauf? Läuft nebenbei. Der Shop ist eingerichtet, Gutscheine können gekauft werden – damit ist das Thema für viele Betriebe erledigt.

Dabei steckt in Gutscheinen weit mehr. Sie können neue Gäste bringen, Ihren Betrieb als Marke bekannter machen, für zusätzlichen Umsatz sorgen und langfristige Kundenbeziehungen schaffen. Grund genug, den Gutscheinverkauf als echten Verkaufskanal zu betrachten.

Warum sich das lohnt? Diese fünf Gründe sprechen dafür.

Inhalt auf einen Blick

1. Ihre Kunden übernehmen einen Teil Ihres Marketings

Wer einen Gutschein Ihres Betriebs verschenkt, schenkt nicht einfach einen bestimmten Wert. Er empfiehlt gleichzeitig Ihr Restaurant, Ihr Hotel oder Ihr Erlebnis weiter.

Genau das macht Gutscheine auch für das Marketing so spannend. Bei klassischer Werbung bezahlen Sie, um Ihre Marke sichtbar zu machen. Beim Gutschein ist es beinahe umgekehrt: Ihr Kunde kauft bei Ihnen ein Geschenk und trägt Ihre Marke gleichzeitig nach aussen. Es entsteht also kostenloses Marketing für Sie.

Auch der Gutschein selbst wird zum Werbeträger. Bilder, Gestaltung und das gewählte Angebot zeigen, wofür Ihr Betrieb steht. Besonders gut funktioniert das mit konkreten Erlebnissen: Ein «Dinner für zwei», ein «Wellness-Wochenende» oder ein «Sonntagsbrunch mit Bergpanorama» vermitteln mehr als ein beliebiger Geldbetrag.

Und oft landet der Gutschein bei jemandem, der Ihren Betrieb noch gar nicht kennt. Aus der persönlichen Empfehlung wird so gleich ein konkreter Anlass, Sie kennenzulernen.

Gutscheine verbinden damit etwas, das sonst oft getrennt betrachtet wird: Verkauf, Marketing und persönliche Weiterempfehlung.

2. Sie verkaufen rund um die Uhr

Ein Online-Gutscheinshop kennt keine Öffnungszeiten. Auch wenn Ihr Restaurant geschlossen, die Rezeption nicht besetzt oder Ihr Betrieb in den Betriebsferien ist, können weiterhin Gutscheine gekauft werden.

Gerade bei Geschenken ist das ein grosser Vorteil. Die Idee für ein Geburtstagsgeschenk entsteht schliesslich nicht immer während Ihrer Öffnungszeiten. Und manchmal muss es schnell gehen. Im Online-Shop können Kunden jederzeit bestellen, bezahlen und den Gutschein direkt zu Hause ausdrucken oder digital verschenken.

Für Sie läuft der Verkauf dabei weitgehend automatisch. Bestellungen müssen nicht telefonisch aufgenommen, Gutscheine nicht einzeln erstellt und Zahlungen nicht manuell abgewickelt werden.

So kann selbst an Ruhetagen, während saisonaler Schliesszeiten oder in den Betriebsferien Umsatz entstehen, ohne zusätzlichen Aufwand im Tagesgeschäft.

3. Der Gutscheinwert ist oft erst der Anfang

Ein Gutschein über 100 Franken bedeutet nicht automatisch, dass der Besuch bei 100 Franken endet. Der Gutschein gibt einen Wert oder eine Leistung vor, setzt dem Konsum aber keine Grenze.

Vielleicht kommt beim Abendessen noch eine Flasche Wein dazu, immerhin hat man für das Essen ja nichts bezahlt. Beim Hotelaufenthalt wird eine zusätzliche Nacht gebucht. Und beim Wellnessbesuch ergänzt der Gast sein Erlebnis um eine weitere Behandlung.

Ein Teil des Besuchs ist durch den Gutschein bereits bezahlt. Was darüber hinausgeht, wird zusätzlich konsumiert.

So kann aus einem Gutschein über 100 Franken am Ende ein Besuch mit einem deutlich höheren Umsatz werden.

4. Aus Beschenkten können Stammgäste werden

Der Gutschein ist eingelöst, der Besuch vorbei. Doch im besten Fall fängt die Kundenbeziehung gerade erst an.

Wer Ihren Betrieb durch einen Gutschein kennenlernt und eine gute Erfahrung macht, weiss beim nächsten Restaurantbesuch, Wochenendausflug oder Wellnesstag bereits, was ihn bei Ihnen erwartet. Aus einem unbekannten Betrieb wird einer, den man kennt und gerne wieder besucht.

Deshalb sollte der Wert eines Gutscheins nicht nur an der ersten Einlösung gemessen werden. Aus einem Gutscheinempfänger kann ein Gast werden, der wiederkommt, direkt bei Ihnen bucht oder später selbst einen Gutschein verschenkt.

Natürlich wird nicht aus jedem Beschenkten ein Stammgast. Aber jeder Gutschein schafft eine neue Gelegenheit, einen Menschen langfristig von Ihrem Betrieb zu überzeugen.

5. Heute verkaufen, später leisten

Beim klassischen Restaurantbesuch, Hotelaufenthalt oder Freizeiterlebnis kommt der Umsatz in der Regel dann, wenn der Gast die Leistung bezieht. Beim Gutschein ist es umgekehrt: Das Geld kommt heute, die Leistung folgt später.

Besonders deutlich wird das im Weihnachtsgeschäft. Innerhalb weniger Wochen können viele Gutscheine verkauft werden, während sich die Einlösungen über die kommenden Monate verteilen. Das bringt zusätzliche Liquidität in den Betrieb.

Hinzu kommt die Nichteinlösequote. Nicht jeder verkaufte Gutschein wird tatsächlich oder vollständig eingelöst. Das sollte natürlich nie das Ziel sein, gehört aber zur wirtschaftlichen Betrachtung des Gutscheinverkaufs dazu.

Gutscheine sind damit auch eine Form des Vorverkaufs: Sie nehmen heute Geld ein und erbringen die entsprechende Leistung zu einem späteren Zeitpunkt.

So holen Sie mehr aus Ihrem Gutscheinverkauf heraus

Fünf gute Gründe also, den Gutscheinverkauf nicht einfach nebenbei laufen zu lassen, sondern ihn aktiv zu fördern. Doch wie lässt sich dieses Potenzial konkret nutzen? Oft braucht es dafür keine grossen Kampagnen. Bereits einige gezielte Massnahmen können helfen, den Gutscheinverkauf anzukurbeln: 

Machen Sie Ihren Gutscheinshop sichtbar. Platzieren Sie ihn prominent auf Ihrer Website und machen Sie auch über Ihre eigenen Kanäle regelmässig darauf aufmerksam.

5 Tipps für einen erfolgreichen Gutscheinshop Blog-Artikel: Sichtbarkeit schafft Umsatz Help-Artikel: Verlinkung Onlineshop auf Ihrer Webseite

Verkaufen Sie Erlebnisse statt nur Beträge. Ein Dinner für zwei, ein Sonntagsbrunch oder eine Wellness-Auszeit ist nicht nur ein Gutschein, sondern gleich eine konkrete Geschenkidee.
→ Link zu Blog über Erlebnisgutscheine

Nutzen Sie Geschenkanlässe. Weihnachten ist wichtig, aber nicht die einzige Gelegenheit. Geburtstage, Muttertag, Valentinstag und viele weitere Anlässe bieten das ganze Jahr über Möglichkeiten, Ihre Gutscheine zu bewerben.

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Machen Sie den Kauf einfach. Ein übersichtlicher Shop, passende Zahlungsmöglichkeiten und Print-at-Home sorgen dafür, dass zwischen Geschenkidee und fertigem Gutschein möglichst wenige Hürden liegen. Möchten Sie wissen, ob in Ihrem Gutscheinshop noch ungenutztes Potenzial steckt? Buchen Sie ein kostenloses Standortgespräch mit unserem Customer Success Team und schauen Sie gemeinsam mit uns, wo sich Ihr Gutscheinverkauf noch optimieren lässt.

Alle Infos zu unseren Customer Success: Kostenlose Beratungsgespräche

Schauen Sie auf Ihre Zahlen. Welche Gutscheine verkaufen sich besonders gut? Wann wird gekauft? Und über welche Kanäle kommen Ihre Käufer? Wer seinen Gutscheinverkauf analysiert, kann gezielter optimieren.

Blog: Gutscheinverkauf analysieren – Kennen Sie Ihre Gutscheinkunden?

Fazit

Gutscheine einfach anzubieten ist ein guter Anfang. Wer sie sichtbar macht, aktiv bewirbt und den Verkauf laufend optimiert, kann aus einem vermeintlichen Nebengeschäft einen wertvollen Verkaufskanal machen.

«Mit der Aufschaltung eines Gutscheinshops ist der erste Schritt gemacht. Das eigentliche Potenzial entsteht aber dann, wenn der Shop sichtbar ist, aktiv beworben und laufend weiterentwickelt wird. Genau dabei unterstützen wir unsere Kunden gerne – damit sie das Maximum aus ihrem Gutscheinverkauf herausholen können.» Corinne Blöchlinger, Customer Success Manager

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Corinne Blöchlinger, Customer Success Manager
  • von Nicole Odermatt, Content Marketing Manager